Aufruf zur Antragstellung für die Mikroprojekte im Jahr 2009
09.02.2009 13:56
Auch in diesem Jahr ruft der Fachberatungsdienst, Zuwanderung, Integration und Toleranz im Land Brandenburg (FaZIT) wieder Vereine, Migrantenorganisationen Initiativen und andere Einrichtungen aus dem Land Brandenburg auf, Anträge für die Mikroprojekte einzureichen. In den vergangenen 3 Jahren konnten durch die Einrichtung des Aktionsfonds für Mikroprojekte zahlreiche kreative Projektideen ehrenamtlich engagierter Migrantinnen und Migranten realisiert werden.
Es stehen noch Mitteln zur Verfügung, die Sie zur Förderung Ihrer Projektideen beantragen können! Wir laden alle Interessierten dazu ein, entsprechende Anträge bei FaZIT einzureichen.
Der Beirat für Mikroprojekte, der über die Anträge entscheidet, bittet Sie auf folgende Kriterien besonders zu achten:
Als Beispiel eines geförderten Mikroprojektes stellen wir Ihnen eine kurze Zusammenfassung folgendes Projektes vor:
Projekt „Festival des jüdischen Kinos“ Der Schwerpunkt dieses Festivals liegt darauf, jüdische Traditionen, die Religion an sich und die Geschichte des Judentums mit Hilfe bekannter bzw. weniger bekannter Spielfilme kennen zu lernen. Es sollen Informationen vermittelt und Emotionen angesprochen werden, um so den Dialog zwischen den Frankfurtern und den jüdischen Zuwanderern zu entwickeln. Von diesen Veranstaltungen wird erwartet einerseits, dass bei den Frankfurtern Zugänge geschaffen werden und Interesse geweckt wird für die Menschen, die osteuropäische Wurzeln haben und Juden sind. Andererseits sollen die jüdischen Zuwanderer Kontakte bekommen, die ihnen die Beteiligung am Gemeinwesen ermöglichen. Im Rahmen des Projektes wird verstärkt die Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt: Infoplakate und Flyer sollen die Bevölkerung der Stadt über die bevorstehenden Filme informieren und möglichst viele deutsche Gäste für die Angebote der Jüdischen Gemeinde interessieren. Dieses Projekt wurde von einer Zugewanderten initiiert und von vielen Einheimischen schon in dieser Projektphase tatkräftig unterstützt. Mittels Öffentlichkeitsarbeit soll die einheimische Bevölkerung verstärkt angesprochen werden.
Integratives Fußballprojekt
Das Projekt wurde von „FC Lerchensteig Potsdam“, eine Fußballmannschaft von Migranten aus dem Asylübergangsheim der AWO in Potsdam initiiert. Die AWO Soziale Dienste gGmbH Potsdam ist Träger des Asylbewerberheimes in Potsdam, welches sich im Sozialdorf Lerchensteig in Potsdam befindet. In diesem Heim leben ca. 180-200 Menschen. Um Vorurteile von Einheimischen gegenüber Ausländern bzw. umgekehrt abzubauen, wurde das Fußballprojekt „FC Lerchensteig“ ins Leben gerufen. Das Fußballtraining, als auch die Teilnahme der Mannschaft bei antirassistischen oder ähnlichen Freizeit-Fußballturnieren oder Fußball-Freundschaftsspielen wird sehr gut angenommen und spricht auch ausländische Menschen, welche nicht im Asylbewerberheim am Lerchensteig wohnhaft sind, sowie deutsche Menschen an. Somit dient das Fußballspielen der Begegnung mit deutschen Menschen, man lernt einander kennen, es entstehen Kontakte auch über den Fußball hinaus. Fußball als Mittel gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit, Integration statt Ausgrenzung, Identifikation statt Isolation, das ist das Anliegen des Projektes. Die Stadtverwaltung Potsdam und das Büro der Ausländerbeauftragten unterstützen das Projekt finanziell. Wir freuen uns auf Ihre kreative Projektideen! Anträge zur Förderung von Mikroprojekten und die Hinweise zum Verwendungsnachweis können Sie in unserem Internetauftritt unter Mikroprojekte erhalten oder schriftlich unter FaZIT Zum Jagenstein 3, 14478 Potsdam erhalten.
Es stehen noch Mitteln zur Verfügung, die Sie zur Förderung Ihrer Projektideen beantragen können! Wir laden alle Interessierten dazu ein, entsprechende Anträge bei FaZIT einzureichen.
Der Beirat für Mikroprojekte, der über die Anträge entscheidet, bittet Sie auf folgende Kriterien besonders zu achten:
- Aspekt der Förderung der Integration der hier lebenden Migrantinnen und Migranten
- Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements der Zielgruppe
- Gemischte Gruppe von Einheimischen und Migrant/innen, die im Projekt teilnehmen
Als Beispiel eines geförderten Mikroprojektes stellen wir Ihnen eine kurze Zusammenfassung folgendes Projektes vor:
Projekt „Festival des jüdischen Kinos“ Der Schwerpunkt dieses Festivals liegt darauf, jüdische Traditionen, die Religion an sich und die Geschichte des Judentums mit Hilfe bekannter bzw. weniger bekannter Spielfilme kennen zu lernen. Es sollen Informationen vermittelt und Emotionen angesprochen werden, um so den Dialog zwischen den Frankfurtern und den jüdischen Zuwanderern zu entwickeln. Von diesen Veranstaltungen wird erwartet einerseits, dass bei den Frankfurtern Zugänge geschaffen werden und Interesse geweckt wird für die Menschen, die osteuropäische Wurzeln haben und Juden sind. Andererseits sollen die jüdischen Zuwanderer Kontakte bekommen, die ihnen die Beteiligung am Gemeinwesen ermöglichen. Im Rahmen des Projektes wird verstärkt die Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt: Infoplakate und Flyer sollen die Bevölkerung der Stadt über die bevorstehenden Filme informieren und möglichst viele deutsche Gäste für die Angebote der Jüdischen Gemeinde interessieren. Dieses Projekt wurde von einer Zugewanderten initiiert und von vielen Einheimischen schon in dieser Projektphase tatkräftig unterstützt. Mittels Öffentlichkeitsarbeit soll die einheimische Bevölkerung verstärkt angesprochen werden.
Integratives Fußballprojekt
Das Projekt wurde von „FC Lerchensteig Potsdam“, eine Fußballmannschaft von Migranten aus dem Asylübergangsheim der AWO in Potsdam initiiert. Die AWO Soziale Dienste gGmbH Potsdam ist Träger des Asylbewerberheimes in Potsdam, welches sich im Sozialdorf Lerchensteig in Potsdam befindet. In diesem Heim leben ca. 180-200 Menschen. Um Vorurteile von Einheimischen gegenüber Ausländern bzw. umgekehrt abzubauen, wurde das Fußballprojekt „FC Lerchensteig“ ins Leben gerufen. Das Fußballtraining, als auch die Teilnahme der Mannschaft bei antirassistischen oder ähnlichen Freizeit-Fußballturnieren oder Fußball-Freundschaftsspielen wird sehr gut angenommen und spricht auch ausländische Menschen, welche nicht im Asylbewerberheim am Lerchensteig wohnhaft sind, sowie deutsche Menschen an. Somit dient das Fußballspielen der Begegnung mit deutschen Menschen, man lernt einander kennen, es entstehen Kontakte auch über den Fußball hinaus. Fußball als Mittel gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit, Integration statt Ausgrenzung, Identifikation statt Isolation, das ist das Anliegen des Projektes. Die Stadtverwaltung Potsdam und das Büro der Ausländerbeauftragten unterstützen das Projekt finanziell. Wir freuen uns auf Ihre kreative Projektideen! Anträge zur Förderung von Mikroprojekten und die Hinweise zum Verwendungsnachweis können Sie in unserem Internetauftritt unter Mikroprojekte erhalten oder schriftlich unter FaZIT Zum Jagenstein 3, 14478 Potsdam erhalten.

