Mentorenschaften vorgestellt

Frau Ekaterina K. aus Potsdam:
„Bereits seit 9 Jahren bin ich Inhaberin eines Cafes in der Potsdamer Innenstadt. Ich kann mich durchaus als erfolgreiche Unternehmerin bezeichnen und ich weiss, was Erfolg ausmacht. Fachliche Kompetenz, Kommunikationsfähigkeit, Ausdauer und Durchhaltevermögen sind, meiner Meinung nach, die wichtigsten Voraussetzungen, um als Unternehmerin nicht nur überleben zu können, sondern auch ein Erfolg zu haben. Ich war gern bereit diese Erfahrungen an meine Landsleute weiterzugeben um sie bei der Existenzgründung zu unterstützen. Die Methode der Mentorenschaft bot uns dafür eine gute Möglichkeit.“

Frau Tatjana T. aus Potsdam:
„Ich war sehr froh über die Möglichkeit bei Ekaterina K. ein Praktikum zu absolvieren, um „hinter die Kulissen“ solch eines Geschäftes schauen zu können. Ekaterina informierte mich zunächst über die ersten wichtigsten Schritte beim Aufbau eigenen Unternehmens. Hilfreich war für mich dabei, dass Ekaterina auch meine Muttersprache beherrscht. Beim Bedienen der Gäste kam ich mit Einheimischen in Kontakt und konnte somit meine Deutschkenntnisse vertiefen.“
Der Gründungshintergrund des Migrantenvereines Partner e.V. in Hennigsdorf war simpel und zugleich notwendig: russischsprachige Jugendliche sollten die Möglichkeit bekommen, von der Strasse wegzukommen und sportlich aktiv zu werden. Neue Aufgaben haben jedoch das Angebot des Vereines erweitert - es wurde nicht nur eine Welt des Sports auf der Ebene interkultureller Kontakte erschaffen, sondern eine Verbindung zur Kulturtradition hergestellt. Heute will der Verein alle Altersgruppen, Einheimische und Migranten mit ihren Aktivitäten und Angeboten überzeugen.

Andreas G. (Partner e.V., Hennigsdorf):
An den Ideen mangelt es uns nicht, manchmal ist es die deutsche Sprache, die es schwer macht, einige von ihnen zu realisieren: sei es die Antragstellung oder der „übliche“ Schriftverkehr mit Behörden, daher kam die Hilfe von Vesta K. wie gerufen - dank ihr werden unsere Leistungen im Team addiert!

Vesta K. (Mentorin, Hennigsdorf):
Aufgrund meiner Lebens- und Berufserfahrung ist es mir bewusst, welche Rolle ein Migrantenverein für Zugewanderte spielt. Ihre Mitglieder wissen am besten, wie und wo man Einwanderer erreicht und wie es mit den Integrationsbedürfnissen aussieht. Ich möchte, dass diese Migrantenorganisation wächst und freue mich, durch die Erarbeitung von Konzepten zur erfolgreichen Fördermittelakquise oder durch die Verbesserungsvorschläge zu strukturellen und organisatorischen Fragen einen Beitrag dazu geleistet zu haben!