Kreative Ideen gesucht

Aufruf zur Antragstellung für die Mikroprojekte im Jahr 2010

Im Jahr 2009 wurde im Beirat für Mikroprojekte über 39 Anträge von ca. 20 verschiedenen Einrichtungen des Landes Brandenburg, wie Vereine und Migrantenselbsthilfeorganisationen, entschiedenen.

27 kreative Projektideen ehrenamtlich engagierter Migrantinnen und Migranten konnten somit aus dem Aktionsfond für Mikroprojekte realisiert werden.

Auch in diesem Jahr werden voraussichtlich wieder Mittel zur Verfügung stehen, die Sie zur Förderung Ihrer Projektideen beantragen können. Wir laden alle Interessierten dazu ein, entsprechende Anträge bei FaZIT einzureichen.

Der Beirat für Mikroprojekte, der alle 6 Wochen tagt und über die Anträge entscheidet, bittet Sie auf folgende Kriterien besonders zu achten:
  • Aspekt der Förderung der Integration der hier lebenden Migrantinnen und Migranten
  • Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements der Zielgruppe
  • Gemischte Gruppe von Einheimischen und Migrant/innen, die im Projekt teilnehmen
Maßnahmebeginn: voraussichtlich Mai 2010

Folgende geförderte Projektideen stellen wir Ihnen als Beispiel vor:

Projekt „Sankofa“

Sankafa bedeutet in der Akan - Sprache, Ghana: „in die Vergangenheit zu blicken und Kraft für die Zukunft zu bekommen“. In diesem Selbsthilfeprojekt, organisiert von Pan-African Women´s Empowerment & Liberation (PAWLO Gemany), wurde eine Veranstaltungsreihe für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern/Freunde zur Emancipation, Anti-Diskriminierung, Anti-Rassismus und internationale Kinderrechte aus einer afrikanischen Perspektive organisiert. Innerhalb von drei Monaten wurde jeweils eine Sankofa - Veranstaltung im Monat in Potsdam und anderen Städten des Landes Brandenburg durchgeführt.

Die Pan-afrikanische Frauenorganisation PAWLO-Germany setzt sich für die Förderung der Afrikanischen Gemeinschaft in Berlin und im Land Brandenburg. Seit 2008 ist der Vereinssitz in Potsdam.

Theaterprojekt mit Kindern und Erwachsenen


Eine ehrenamtlich engagierte Lehrerin mit Migrationshintergrund beim Diakonischen Werk Lübben organisierte im Rahmen der interkulturellen Woche ein Theaterstück mit Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund. Das Theaterstück, ein russisches Märchen namens „Balda“, wurde aufgeführt für die Bewohner der Stadt Lübben. Das Theaterprojekt verfolgte das Ziel, das Gemeinschaftsgefühl generationsübergreifend zu stärken und den Dialog zwischen Einheimischen und Zugewanderten in der Stadt Lübben zu fördern.