Regionalkonferenzen „Psychosoziale Versorgung von Flüchtlingen“

In Zusammenarbeit mit der Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg und dem Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz werden 2010 und 2011 insgesamt fünf Regionalkonferenzen durchgeführt, die Thema „Psychosoziale Versorgung von Flüchtlingen“ in den Mittelpunkt der Arbeit stellen.

Mit diesem Zusammenkünften setzt das Projektteam die langjährigen Bemühungen zur Verbesserung psychosoziale Versorgung von Flüchtlingen und der Vernetzung der Akteure vor Ort fort. Die Veranstaltungen wenden sich an die jeweiligen Akteure aus dem Bereich der medizinischen Versorgung, der Kommunalen Verwaltung und der Migrations- und Flüchtlingsberatungsstellen und verfolgen das Ziel, konkrete Möglichkeiten der Verbesserung  der      Versorgungssituation möglichst vor Ort zu erkunden. Dabei wird einerseits, die Sensiblisierung der medizinischen Regeleinrichtungen für die Bedarfe der Gruppe der psychisch erkrankten Flüchtlingen sowie die notwendigen unterstützenden Maßnahmen (Sprachmittlung, Fortbildung, etc.), die erforderlich sind, um Versorgungsauftrag für diese Zielgruppe zu gewährleisten,  und andererseits, die Vorstellung von Bespielen guter Praxis und deren Übertragbarkeit im Mittelpunkt der Aussprache stehen. Die Fokussierung auf ausgewählte Gebietskörperschaften erlaubt eine möglichst konkrete Analyse der Bedarfe, Ressourcen und bisherigen Erfahrungen.
  

Die Regionalkonferenzen sollen in folgenden Orten stattfinden:

Potsdam,  für die Landkreise Havelland, Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming sowie die kreisfreien Städte Brandenburg und  Potsdam, am  8.12.2010

Eberswalde, für die Landkreise Barnim , Märkisch-Oderland und Uckermark, am 13.7.2011

Senftenberg,  für die Landkreise Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße sowie die kreisfreie Stadt Cottbus, am 9.2.2011

Neuruppin, für die Landkreise Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin und Prignitz, am 6.7.2011

Fürstenwalde, für die Landkreise Dahme-Spreewald und Oder-Spree sowie die kreisfreie Stadt Frankfurt/Oder, am 6.4.2011


Die Ergebnisse der Regionalkonferenzen werden ausführlich dokumentiert und nach Abschluss an dieser Stelle veröffentlicht werden.

Die Regionalkonferenzen werden gefördert durch das  Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz.